Das Dorf Melezanay

Das Dorf Melezanay (im englischen Molazenai) liegt in Eritrea und hat ca. 3.200 Einwohner. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft und der Viehzucht. Die Landschaft ist sehr karg und sehr trocken. Die Dorfbewohner leben unter schwierigen Bedingungen und sind auf Hilfe von außen angewiesen. Staatliche Unterstützung gibt es kaum. Als ehemalige Bewohner Melezanays haben wir im Januar 2018 den Verein „Projekt Miabale Melezanay ab Germen e.V.“ gegründet, um den Menschen vor Ort zur Seite zu stehen. In enger Zusammenarbeit mit der Dorfverwaltung versuchen wir die Lebensbedingungen der Bewohner schrittweise zu verbessern. Wir initiieren verschiedene Projekte, wie z.B. das Schulprojekt „Erdi-Schule“. Um diese weiterhin gut unterstützen zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns über jede Form der Unterstützung für die Menschen in Melezanay.

Das Land Eritrea

Eritrea ist so groß wie die Schweiz und liegt am Horn von Afrika. Es hat 5 Millionen Einwohner und die Hauptstadt heißt Asmara. Es grenzt im Westen an den Sudan und im Süden an Äthiopien. Ganz im Südosten gibt es eine kurze Grenze zu Dschibuti. Zu dem Land gehören etwa 200 Inseln im Roten Meer. Die Küste ist mit 1.100 Kilometern sehr lang, sehr heiß und sehr trocken.

Die Hauptstadt Asmara

Die Hauptstadt Eritreas heißt Asmara und liegt im Hochland auf einer Höhe von ca. 2.400 Metern. Dort leben etwa 650.000 Menschen. In Asmara findet man heute noch wunderschöne Gebäude, wie z.B. die katholische Kirche „Chiesa della Beata Vergine del Rosario“ aus der italienischen Kolonialzeit. Darüber hinaus gibt es Kinos, Moscheen und Kirchen der eritreisch-orthodoxen Kirche.

Die Geschichte Eritreas

Das Land Eritrea ging teilweise aus einem eigenständigen Königreich im Hochland hervor. Es war von verschiedenen Ländern kolonialisiert, angefangen vom Osmanischem Reich, bis hin zur italienischen Kolonie und zuletzt britischer Verwaltung. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Eritrea 1952 mit Äthiopien föderiert und 1961 von Äthiopien zwangsannektiert. Mit der Annexion begann der Unabhängigkeitskrieg der Eritreer, der 30 Jahre lang dauerte. Der erbitterte Kampf für die Befreiung kostete auf beiden Seiten vielen Menschen das Leben. Dieser langjährige Krieg endete 1991 mit der Befreiung des Landes. Seit dem 24. Mai 1993 ist Eritrea ein eigenständiger Staat. Heute gehört das Land zu den ärmsten Ländern der Welt.

Projekt Miabale Melezanay ab Germen e.V. 
Ziegelbrennerstrasse 6
70374 Stuttgart

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